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Montag, 13. Oktober 2014

Agenturevent IDEEN 2015 - Rückblick


Unser dritter, jährlicher Agentur-Event ist im wahrsten Sinne des Wortes "Geschichte". Wir bedanken uns herzlich bei allen Besucherinnen und Besuchern und haben uns sehr auf die positiven Feedbacks gefreut.

Rund 140 Gäste fanden am 9. September den Weg in den St.Galler Pfalzkeller, um in voller Erwartung mehr zum Thema Storytelling und Content-Marketing zu erfahren.Wahre Profi-Storyteller wie der Schauspieler Beat Schlatter und Drehbuchautor Stefan Millius führten die Besucherinnen und Besucher in das Geheimnis ein, wie spannende, authentische und mitreissende Geschichten entstehen können. Unsere Aufgabe als Kommunikationsunternehmen war es, diesen narrativen Ansatz in einen werblichen und strategischen Zusammenhang zu bringen. Content-Marketing heisst das Zauberwort.Wir freuen uns bereits auf die nächste Produktion im kommenden Jahr.










Samstag, 12. Juli 2014

Arbeitgebermarke: 5 Schritte, wie Sie ihre Marke nach innen stärken

Eine starke Arbeitgebermarke ist ein kostbares Gut. Im wahrsten Sinne des Wortes. Wie ein ausgeklügeltes Wertschriftendepot muss sie, damit der Markenwert steigt, gepflegt und betreut werden. Wie profitieren Sie von sorgfältigem Employer Branding? Worauf sollten Sie in der Markenpflege für bestehende und potenzielle Mitarbeitende achten?




Sonntag, 9. März 2014

Wie kommunizieren Menschen zukünftig miteinander und welches Medium wird sich behaupten?

Das Zukunftsforschungsinstitut See More hat dazu im Auftrag von Microsoft fünfzig Kommunikationsexperten weltweit befragt. Sechs Thesen geben Aufschluss über die Forschungsergebnisse. Danach sind Emotion, Automation und Identität klare Paradigmen für einen Wandel in der Kommunikationsbranche.


50 Experten formulierten innovative Wünsche und Ideen

Jederzeit Wissen abrufen, grenzenlos erreichbar sein: Internet und Mobilfunk machen vieles leichter. Doch die Masse von Informationen kann die Nutzer auch überfordern. Eine Umfrage des Branchenverbands Bitkom vom März 2011 hat gezeigt: jeder dritte Deutsche fühlt sich durch die tägliche Informationsflut gestresst. Innovative Formen des digitalen Miteinanders sollen dies zukünftig verhindern.

Im Auftrag von Microsoft erstellte das Zukunftsforschungsinstitut See More eine Studie, die sich mit der Frage beschäftigte, wie man im Zeitalter der Überallerreichbarkeit Kommunikation noch verbessern kann. 50 weltweite Experten formulierten dazu ihre Ideen und Wünsche für die Verständigung von morgen.


Die Mutter der Kommunikation ist und bleibt die E-Mail

In einem Punkt waren sich die Teilnehmer einig: Ein einziges Medium der Zukunft wird es nicht geben. Die Nutzer verwenden weiter alle elektronischen Medien - je nach Anlass und Inhalt der Kommunikation das Social Web, Instant Messaging, Microblogging oder SMS. "Es gibt die sozialen Medien wie SMS für kurze Aussagen oder Twitter für den kleinen Kommentar. Die Mutter der Kommunikation ist und bleibt die E-Mail. Sie ist sicher, sie hat sich bewährt und sie ist einfach zu nutzen", bestätigt Oliver Leisse, Zukunftsforscher und Geschäftsführer von See More.
Die Menschen möchten einfacher und persönlicher kommunizieren

Emotion, Automation und Identität gewinnen bei der Kommunikation von morgen zunehmend an Bedeutung. "Die Menschen möchten zukünftig einfacher und persönlicher kommunizieren. Sie wollen dabei alle Sinne direkt ansprechen, um ihre eigenen Emotionen stärker zu vermitteln. Zum Beispiel durch E-Mails, in denen die Musik oder die Farben die Stimmung des Absenders widerspiegelt. Darüber hinaus wünschen sie sich Medien, die mitdenken. Das können beispielsweise automatisierte Hilfen für die Formulierung oder auch für das Layout sein. Alles, was die Kommunikation erleichtert, ist dringend erwünscht", erläutert Christian Weghofer von Microsoft die Ergebnisse der im Juli 2012 veröffentlichten Studie. Insgesamt haben die Forscher sechs Thesen aus den Vorstellungen der Menschen zur idealen Kommunikation der Zukunft zusammengestellt.


These 1: Aus Electronic Mail wird Emotional Mail

Die Studie macht deutlich: Die Menschen fühlen sich durch die Informationsflut überfordert. Der Ausdruck von Gefühlen soll die Informationsaufnahme erleichtern. Dies wird durch die gezielte Ansprache aller fünf Sinne - von sensual-musikalischen Codes in E-Mails bis zu unterstützenden Bildern und Filmen im Hintergrund erreicht.


These 2: Der Sender wird zum Künstler

Sowohl in der gestalterischen als auch der rhetorischen Auswahl erhoffen sich die Menschen mehr Kreativhilfen - wie zum Beispiel Layout und- Formulierungsvorschläge.


These 3: Die E-Mail der Zukunft werden wir nicht mehr schreiben, sondern denken

Barrieren für Kommunikation, wie Eingabegeräte, sollen in Zukunft verschwinden. Der Wunsch der Nutzer ist eine intuitive Eingabe, die durch Gesten, Sprache oder sogar Gedanken gesteuert werden könnte. Tatsächlich wird schon heute intensiv an sogenannten Brain Computer Interfaces geforscht.


These 4: Aus E-Mail wird Smart Mail

Der Wunsch nach Programmen, die mitdenken und wiederkehrende Aufgaben der Kommunikation übernehmen, ist groß. Die Forscher erwarten mehr Unterstützung durch die Mailsoftware bei Routineschreiben und wiederkehrenden Aufgaben.


These 5: Meine Identität wird mobil

In einer immer mobiler werdenden Welt wollen die Befragten der Studie alle Informationen synchron auf jedem Gerät. Ihre virtuelle, digitale Identität soll in einem umfassenden Kommunikations-Medium überall dabei sein. Auch systemübergreifende Synchronisation muss reibungslos funktionieren.


These 6: Ich bin, was ich kommuniziere

Menschen möchten durch Kommunikation ihre Identität aufbauen. Das Motto lautet: "Ich bin, was ich kommuniziere". Gewünscht ist deshalb eine Eingabeform, die eine persönliche Note ermöglicht, wie zum Beispiel ein individualisierter Auftritt mit Avatar oder Profilbild.

Quelle: microsoft.com





Donnerstag, 7. November 2013

Gastbeitrag: E- wie (Kauf-Erlebnis)

Woran denken Sie, wenn Sie „Emotion” lesen? Die meisten werden vielleicht sagen: An etwas Negatives, an emotional unausgeglichene Menschen, Heulsusen, Diven, Temperamentsbolzen, Energievampire, Choleriker. Andere Menschen mit deren Gefühlen – Emotionen – schwer umzugehen ist, wenn sie sie zeigen.

Wie spät ist es gerade, als Sie dies lesen?
Wo befinden Sie sich?
In welcher Rolle?

Würden Sie Emotion anders definieren, wenn Sie selbst nicht im Büro arbeiten, sondern gerade selbst einkaufen? Feierabend haben? Oder Urlaub? Wenn Sie selbst gerade etwas Schönes erleben WOLLEN? Dann sind Sie selber Kunde – nicht mehr Entscheider.

Was wünschen Sie sich als Kunde? Können Sie das eindeutig benennen oder haben Sie sich längst daran gewöhnt, dass das Konsumleben eben so ist wie es ist? Und wenn Sie doch wissen, welches Kauferlebnis Ihnen Freude machen würde, woher sollen Sie wissen, wie das bei anderen Kunden wäre? Man kann doch unmöglich jedem sein Extrawürstel braten!? Schon haben Sie ein Bild von sich selbst am heißen Grill im Kopf, davor eine lange, murrende, stressende Kundenschlange die bis zum Horizont reicht. Und alle wollen irgendein Extrawürstel, Extrasauße, Extratellerchen ... der reine Horror! Bloss keine Emotionen aufkommen lassen!

Faktenbasiertes Marketing scheint da eine sichere Sache zu sein: Reine Fakten, Zahlen, technische Abkürzungen sagen die Wahrheit, sind emotionsfrei und jeder kann selbst erkennen, welche Vorteile er aus dem Produkt ziehen, was er damit alles anstellen kann.

Sie* erkennt auch durchaus, was 16GB HDD und 16GB Flash Speicher Speicherkapazität bedeuten, weil sie* ins Thema eingestiegen ist und die technischen Spezifikationen deuten gelernt hat. Er* hatte dazu bislang weder Zeit noch Lust und will schlicht und einfach wissen, wieviele Bücher, Songs oder Videos er* ungefähr auf sein neues Tablet laden kann, ohne dafür selbst zuerst die Dateigrößen in Bytes umrechnen zu müssen. (*Die Artikel wurden absichtlich „vertauscht“, um Sie um Stolpern zu bringen, gemein, gell?)

Dem einen „sin Uhl“, dem anderen „sin Nachtigal“

Die Erlebnisse beim Kauf ein und desselben (hier: technischen) Produktes können also sehr verschieden aussehen: Wer seine „Hausaufgaben“ gemacht, sich zuvor mit den technischen Daten vertraut, Fachzeitschriften gelesen, Produkttest verglichen und generell Spaß an der akribischen Anschaffungsplanung hat, kann beim Kauf qualifiziert mitreden und freut sich über die eigenen Spezialkenntnisse, die die hart erworbene Kennerschaft belegen und die das Kauferlebnis jetzt bestätigt. Und der Hersteller freut sich über das Interesse und den Respekt der informierten, interessierten Kunden, bei denen er ja quasi nur noch offene Türen einrennt. Alles Supi! So sollen Kunden sein. Sind sie aber nicht!

Denn wer keine Zeit oder Lust auf „Hausaufgaben“ und Fachliteratur wälzen hatte, stattdessen lieber Sport getrieben, ferngesehen, Freunde bekocht oder gefaulenzt hat, muss vor dem Kauf erst einige Übersetzungs-Hürden nehmen und zB die gewünschte Anzahl von Songs, Büchern, Photos, Videos etc. in MB umrechnen und mit der angebotenen Speicherkapazität abgleichen (oder einen Mitarbeiter fragen und das Glück haben, auch eine hilfreiche Antwort zu erhalten und nicht wegen Rechenfaulheit oder offenkundiger Bequemlichkeit verächtlich behandelt zu werden), bevor eine Kaufentscheidung getroffen werden kann. Mehr demnächst: Wie das Laienhirn TechSpecs übersetzt